Ortstermin mit Behörde

Am 8. Juli fand ein Ortstermin mit Vertretern des Landratsamtes Ebersberg und des Landesamtes für Denkmalpflege statt.

Herr Dr. Michael Schmidt (Bildmitte mit Plan) ließ sich von der Architektin, Frau Geraldine Frisch, die Pläne erläutern.

Bei diesem Ortstermin wurden noch verschiedene andere geplante Änderungen am Gebäude besprochen und für gut befunden.

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2 Antworten zu “Ortstermin mit Behörde”

  1. Max Widmann sagt:

    Lieber Herr Haydn,

    nach Übersicht Ihrer Informationen bin ich sehr überrascht und erfreut über die Sorgfalt und Mühe, mit der Sie Ihr Vorhaben angehen.

    Man hatte ja einen ganz anderen Eindruck all die Jahre, aber der ist nun vollauf korrigiert.

    Ich hoffe, Sie wählen die Baumaterialien mit der gleichen Kompetenz, schon wegen der von Ihnen angesprochenen 100 Jahre Haltbarkeit. Dies war ja am alten Haus nur möglich, weil alle Baustoffe genau auf ihren Zweck ausgerichtet und miteinander abgestimmt waren. Sie waren sozusagen ökologisch.

    Besonders freut mich Ihr Faible in Sachen Fenster. Von der Verwendung von Eichenholz rate ich aber aus Erfahrung ab. Eine gute Hand wünsche ich Ihnen auch bei der Wahl des Anstrichs. Bei kleinstem Fehler kann manches Fenster schnell mürbe werden…

    Also: ich wünsche bestes Gelingen und nur wenige negative bauseitige und wirtschaftliche Überraschungen bei der Bewahrung Ihres Schmuckstücks.

    Freundliche Grüße

    Max Widmann

  2. Matthias Haydn sagt:

    Sehr geehrter Herr Widmann,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Durch solche Beiträge fühle ich mich in meinem Tun bestätigt und werde weiterhin mit größter Akribie an dem Projekt weiter arbeiten.

    Zum Thema Baustoffe:
    Hier stimme ich Ihnen nicht ganz zu.
    Verwendet wurden damals Baustoffe und Verarbeitungsmethoden, wie sie eben zur Verfügung standen und bezahlbar waren. Lehm für Mauer- und Dachziegel, Sand, Kies und Kalk für Mörtel und Putz, Holz für Deckenbalken, Dachstuhl, Fenster und Türen waren in der näheren Umgebung zu beschaffen und die Handwerker waren seit Jahrhunderten mit der Verarbeitung dieser Materialien vertraut. Alles andere wie z.B. Glas oder Zement und Stahl für Beton oder gar Naturstein mussten teuer eingekauft und von weither herangeschafft werden.
    Am Fassadenputz kann man heute erkennen, dass das damals verwendete Material nicht ganz so dauerhaft war. Wir werden wahrscheinlich ca. 2/3 bis 3/4 der gesamten Fassadenfläche abschlagen und neu verputzen müssen.

    Eiche verwendet Schreinermeister Fußeder nur an den am stärksten dem Wetter ausgesetzten Bauteilen, nämlich dem unteren Querholz des äußeren Fensterstockes und den Wetterschenkeln der Außenflügel. Alle anderen Bauteile des äußeren Teiles des Kastenfensters werden aus feinjähriger Lärche hergestellt (“Fast zu schad’ zum deckend anstreichen!”)

    Viele Grüße
    Matthias Haydn

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