Fenster Nr. 8

In den alten Plänen ist neben dem Erker im Erdgeschoß in der Nordfassade ein Fenster eingezeichnet. Dieses Fenster ist anscheinend um 1930, als mein Großvater Johann-Baptist III. den Betrieb übernahm und anschließend heiratete, zugemauert und überputzt worden.

Das betreffende Zimmer wurde von meinem Urgroßvater Johann-Baptist II. im Original-Plan als “Wohnzimmer” bezeichnet und später zum Büro umfunktioniert.

Vermutlich war zu wenig Stellfläche für Aktenschränke oder ähnliches vorhanden, und daher wurde dieses Fenster verschlossen und geriet in Vergessenheit.

Da die Nordfassade Jahrzehnte lang mit Wein und Efeu bewachsen war, fiel die ausgebesserte Putzfläche nie wirklich auf.

Durch Klopfen konnte die alte Fensteröffnung leicht ermittelt werden. Der alte Sturz war schnell gefunden und der Übergang zwischem alten und “neuem” Mauerwerk ist gut zu erkennen.

Das bereits im November 2009 fertiggestellte Musterfenster soll hier eingebaut und eine Musterfläche des Fassadenputzes angelegt werden.

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