Mit ‘Kindergarten’ getaggte Artikel

Jetzt geht’s los!

Mittwoch, 04. April 2012

04. April 2012

Die ersten Aufträge sind vergeben, alle Vorbereitungen und Planungen sind fast abgeschlossen. Am Dienstag nach Ostern wird Firma Hoser Bauunternehmung mit dem Aushub für die Fundamente des Anbaues beginnen.

In der Zwischenzeit wurde das Dachgeschoß etwas weiter “entkernt”: Die vermeintlich nichttragenden leichten Trennwände im früher bewohnten Teil des Dachgeschoßes wurden abgerissen.

Abbruch Gipsdielen-Wände

Dabei mussten wir feststellen, dass das hölzerne und mit Gipsdielen ausgefachte Ständerwerk teilweise doch tragende Funktion hatte und die von unten (!) an die Pfetten genagelten Deckenbalken am herabfallen hinderte.

tragende "nichttragende Wände"

Da der neue Grundriss im Dachgeschoß völlig anders werden soll wie der Bestand (nur eine der Wände bleibt stehen), müssen die Ständer, die bis jetzt irgendwie die Deckenbalken in Position gehalten haben, entfernt werden.

Des Weiteren muss eine Diagonal-Strebe, die bis zum Firstbalken reicht, im unteren Ende entfernt werden, da hier eine Rollstuhl-gerechte Türe in der neu einzuziehenden Wand sein soll.

Diese Strebe muss weg

Um die Kräfte abzufangen, musste die horizontale Zange mit zwei zusätzlichen Balken verstärkt werden. Dann konnte die Strebe gefahrlos entfernt werden.

Strebe entfernt

Hier wäre die Spannweite ohne unterstützende Wand zu groß geworden. Deshalb der Unterzug:

Unterzug

Alle Deckenbalken wurden mit langen Tellerkopfschrauben nach oben an die Pfetten gezogen und zusätzlich mit Vollgewindeschrauben gesichert.

Baugenehmigung zur “Nutzungsänderung Aus- und Umbau zu Kindertagesstätte”

Freitag, 10. Februar 2012

10. Februar 2012

Die Baugenehmigung ist da!

Hier der Genehmigungsplan, wie er dem Landratsamt Ebersberg vorlag:

Der kleine Quergiebel auf der Westseite soll mit einen Anbau um 6m verlängert werden. Darin findet die zweite Treppe und der Aufzug Platz. Es wird einen ebenerdigen Zugang vom Gehweg des Habererweges geben. So ist die durchgängige Barrierefreiheit, wie es für öffentliche Gebäude vorgeschrieben ist, gewährleistet.

In Abstimmung mit der Denkmalbehörde soll der Anbau in Form und Materialien so gestaltet werden, als ob er immer schon so geplant gewesen wäre.

Im Inneren des Bestandsgebäudes werden drei Wände großflächig durchbrochen, um jeweils zwei Zimmer zu großen Gruppenräumen zusammenzulegen.

Der Keller wird durch eine Treppe an der Südseite von außen zugänglich. So können Spielgeräte vom Spielplatz im Gebäude eingelagert werden, ohne den Umweg über das Treppenhaus nehmen zu müssen.

Im Dachgeschoß werden einige nichttragende Wände abgebrochen und neue eingezogen. So entsteht dort unter anderem ein Mehrzweckraum, ein Aufenthaltsraum für das Personal und ein behindertengerechtes WC.

Alle Aufenthaltsräume sind so angeordnet und untereinander mit Türen verbunden, dass jeder Raum über zwei unabhängige Flucht- und Rettungswege verfügt.